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 05.03.10

Neue Wohnheime entstehen in Wels und Rohrbach

Viel neuen Wohnraum gibt es bei pro mente OÖ. für psychosozial beeinträchtigte Menschen: Während in Rohrbach bereits 6 der 16 BewohnerInnen ins soeben fertig gestellte Wohnheim eingezogen sind, wird in Wels noch intensiv am neuen Wohnhaus gebaut.

 
In Wels wird seit August 2009 ein neues Wohnhaus gebaut, das künftig Platz für 21 BewohnerInnen bieten soll. Auch ein neues Gebäude für die Tagesstruktur sowie ein zentrales Büro wird im Zuge dessen entstehen. „Grund für den Neubau sind Kosteneffizienz und der Bedarf nach einem behindertengerechten Haus,“ erklärt Karin Walchshofer, Leiterin des Wohnheimes Wels und meint: „Das Durchschnittsalter unserer Bewohner liegt bei 55 Jahren.“
 

Zwei behindertengerechte Gebäude entstehen in Wels, um den BewohnerInnen, aber auch Tagesstrukturbereichen Platz zu bieten. Foto: WB Wels
 
Die Dachgleiche für das neue Wohnhaus Wels feierten alle am Bau Beteiligten bereits am 21. Jänner. Für die Projektabwicklung ist Sigi Sebestyén von der Wohnbetreuung Wels verantwortlich. Mitte September diesen Jahres sollen die ersten BewohnerInnen in die neuen Räumlichkeiten einziehen. Architekt für den neuen Gebäudekomplex ist Kurt Joaining von L-Bau-Engineering GmbH, die Bauausführung leistete die Firma ARGE Strabag Alpine Gerstl. An der Innenausfertigung beteiligten sich maßgeblich die pro mente Einrichtungen In-Takt Holzwerkstatt, Technischer Dienst und ATZ Vöcklabruck. Das künftige Wohnhaus mit Rund-um-die-Uhr-Betreuung ist behindertengerecht ausgestattet und bietet einen Garten für die BewohnerInnen. Im Gebäude der Tagesstruktur können in Zukunft die Bereiche Industrie, Keramik und Küche untergebracht werden. Schon Anfang August soll das Bauvorhaben abgeschlossen sein. Die BewohnerInnen, welche im September einziehen werden, kommen aus dem Haus Adlerstraße, ein Mietobjekt, welches nach Fertigstellung des neuen Heims aufgegeben wird.
 

Sehr modern zeigt sich der Wohnhausbau in Rohrbach, gestaltet von Architekt Hubert Hartl. Foto: Hartl Architekten
 
Abgeschlossen ist dagegen das Bauprojekt in Rohrbach. Plangemäß übersiedelten die ersten sechs BewohnerInnen Mitte Februar ins neue Wohnhaus. „Fünf der BewohnerInnen kommen aus der Wohngemeinschaft Harrauerstrasse, einer aus einer anderen Wohngemeinschaft,“ berichtet Kurt Reitetschläger, Leiter der Wohnbetreuung Rohrbach. Der Neubau, der künftig Platz für 16 BewohnerInnen bieten wird, befindet sich in der Kindergartenstraße 3 und verfügt auch über einen kleinen Garten. 14 Bewohnerplätze sind Dauerplätze, zwei Plätze stehen für Kurzzeitpflege zur Verfügung. „Derzeit suchen wir noch eine diplomierte Pflegekraft mit 19 Stunden, um die Kurzzeit-Betreuung gewährleisten zu können,“ so Reitetschläger. Der Vollbetrieb des Erdgeschosses spätestens mit Mai vorgesehen. (fa)