15 Jahre arbeitete Margarete Ortmair bei pro mente OÖ. Jetzt tritt sie ihren wohlverdienten Ruhestand an. Wer mit ihr zu tun hatte, schätzte sie wegen ihrem Engagement und ihrer Hilfsbereitschaft. Am letzten Arbeitstag stellte sich Frau Ortmair noch einmal einem Interview.

I.: Jetzt ist es soweit: der letzte Arbeitstag bei pro mente OÖ. Wie fühlt sich das an?
O.: Ich habe gemischte Gefühle. Ich freue mich natürlich auf meine Pension, da ich jetzt endlich mehr Zeit für meine Hobbys, Reiten und Fotografieren, habe. Aber andererseits bin ich natürlich traurig, weil ich viele Leute, mit denen ich zusammengearbeitet habe wahrscheinlich nicht mehr sehen werde. Auch wenn es kitschig klingt: die Arbeit bei pro mente OÖ war immer spannend und hat mir Spaß gemacht. Den Abschied sehe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
I.: Wie sind Sie zu pro mente OÖ gekommen?
O.: Ich war zuerst freiberuflich tätig. Ich habe mit pro mente OÖ und der Uni Linz bei einem Projekt zusammengearbeitet. Irgendwie bin ich dann bei pro mente OÖ hängen geblieben.
I.: Sie haben die Abteilung Dokumentation und Forschung mit aufgebaut und waren dort auch einige Jahre Abteilungsleiterin. Sie waren mitverantwortlich für die Klientendokumentation, Leistungsmessungen etc. Aufgrund Ihrer Erfahrung haben Sie eine gute Übersicht, wie sich pro mente OÖ entwickelt hat. Was hat sich bei pro mente OÖ im Laufe der Jahre verändert?
O.: Sehr prägend war natürlich die Enthospitalisierung und der enorme Zuwachs an MitarbeiterInnen und KlientInnen im Laufe der Jahre. Das war allerdings auch immer eine große Herausforderung für unseren Arbeitsbereich.
I.: Gibt es irgendein besonderes Erlebnis, dass Sie besonders berührt hat während ihrer Zeit bei pro mente OÖ?
O.: Ja, es hat viele gegeben. Ein konkretes Beispiel fällt mir nicht ein. Wenn ich die Augen schließe und an die vergangenen Jahre denke, läuft ein kompletter Film ab.
I.: Gibt es noch etwas, was Sie am Schluss Ihren KollegInnen mitteilen wollen?
O.: Ich will mich noch einmal für die schöne Arbeitszeit bedanken. Mein Dank gilt der Geschäftsführung, die mir immer genug Arbeitsfreiraum gelassen hat und natürlich meinen KollegInnen für die gute Zusammenarbeit und viele lustige und spannende Erlebnisse und Begegnungen. Ich werde pro mente OÖ sehr positiv in Erinnerung behalten.
I.: Danke für das Interview. Wir alle von pro mente OÖ wünschen Ihnen/dir alles Gute für die Zukunft, viel Freude mit der dazu gewonnen Freizeit und freuen uns, wenn Sie/du uns wieder einmal besuchen würden/würdest.
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