Institut Suchtprävention
Wir bieten das Wissen zum Tun
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Das Institut Suchtprävention ist ein Kompetenzzentrum für Fragen zu Prävention, Sucht, psychoaktiven Substanzen, problematischem Konsum und Drogenpolitik. Es wurde im September 1994 in Linz gegründet und ist die vom Land Oö. beauftragte Fachstelle für Suchtprävention in Oberösterreich.
Grundsätzliches Ziel des Instituts ist es, einen Beitrag zu leisten, Probleme und Schäden, die im Zusammenhang mit psychoaktiven Substanzen und mit dem Phänomen Sucht auftreten, mittel- und langfristig zu minimieren. Dazu muss das Wissen über Sucht, psychoaktive Substanzen und die Möglichkeiten der Suchtvorbeugung in der oberösterreichischen Bevölkerung gesteigert werden.
Dieses Fachwissen bietet das Institut als unabhängige Einrichtung in erster Linie Lehrkräften, Eltern, Kindergartenpädagogen/innen, Studierenden, der Polizei, Verantwortlichen in Betrieben, Personen in der Jugendbetreuung, im Lehrlingswesen, in Gemeinden und Vereinen, politischen Mandataren, Journalisten, Ärzten und Krankenpflegepersonal an.
Aus den genannten Zielvorgaben und Dialoggruppen ergeben sich für die rund 30 Mitarbeiter/innen sehr vielfältige Aufgaben und Tätigkeitsfelder.
Vielfältige Aufgaben und Tätigkeitsfelder
Ein weiteres zentrales Aufgabenfeld ist die Bildungsarbeit für Multiplikatoren/innen, zum Beispiel in zielgruppengerecht gestalteten Vorträgen, Seminaren und akademischen Lehrgängen. Pro Jahr veranstaltet das Institut weit über 300 Seminare und über 100 Vorträge pro Jahr. Durch diese Bildungsarbeit werden jährlich mehr als 10.000 Menschen in Oberösterreich persönlich erreicht. Seit dem Jahr 2008 bietet man in Kooperation mit der Fachhochschule OÖ, der Pädagogischen Hochschule OÖ und der Johannes-Kepler-Universität Linz akademische Lehrgänge zur Sucht- und Gewaltprävention an.
In der Projektkonzeption und Projektbegleitung ist das Institut in den Bereichen Schule, Familie, Kindergarten, Betrieb, Außerschulische Jugendarbeit und Gemeinden aktiv. Die Präventionsprojekte beschränken sich dabei nicht auf einmalige Veranstaltungen, sondern werden über Jahre integriert. Dass dieser Ansatz erfolgreich ist, belegt nicht nur die internationale Präventionsforschung, sondern zeigt sich auch anhand der konkreten Projektauswertungen.
Ein weiteres Tätigkeitsfeld sind Fachberatungen und -coachings, zum Beispiel für Gremien aus der betrieblichen oder kommunalen Suchtvorbeugung.
Neben Öffentlichkeitsarbeit zählt auch Lobbying zu den Aufgaben des Instituts Suchtprävention. So ist man sowohl auf regionaler als auch auf nationaler und internationaler Ebene in zahlreichen Gremien und Netzwerken aktiv.
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