21.09.2017: Pressekonferenz Krisenhilfe OÖ

Am 20. September fand im Presseklub Linz eine Pressekonferenz der Krisenhilfe OÖ statt. Thema war eine erste Zwischenbilanz nach nun mehr als einem Jahr Regelbetrieb der Krisenhilfe OÖ.

 

Im Jahr 2016 wurden 24.326 Kundenkontakte verzeichnet, dh, täglich wurden durchschnittlich 66 Mal die Angebote der Krisenhilfe OÖ in Anspruch genommen. Den Journalistenfragen stellten sich Monika Czamler (Krisenhilfe OÖ), Regina Nening-Dougan, MSc (EXIT-sozial) und Prof. Univ.-Doz. Dr. Werner Schöny (pro mente OÖ).

 

"Die Krisenhilfe OÖ ist ein einzigartiger Zusammenschluss, der Menschen in Krisensituationen flächendeckend und rund um die Uhr unterstützt. Uns verbindet das gemeinsame Ziel, Betroffenen in Akutsituationen rasch und unkompliziert zu helfen und Schritt für Schritt Strategien zur Bewältigung der Krise zu erarbeiten", betont Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer, die das Angebot der Krisenhilfe Oberösterreich aus Mitteln des Sozial-Ressort des Landes Oberösterreich finanziert.

 

"Das Angebot der Krisenhilfe OÖ ist extrem wichtig", sagt auch Prof. Univ.-Doz. Dr. Werner Schöny, Vorstandsvorsitzender von pro mente OÖ. "Psychische Erkrankungen sind am Vormarsch und professionelle, niederschwellige und unbürokratische Hilfe ist dabei essentiell. Dabei gilt: "Hinschauen statt Wegsehen, denn rasche Hilfe lindert oftmals großes Leid."

 

Am häufigsten wird die Krisenhilfe OÖ wegen folgender Probleme kontaktiert:
• Probleme im sozialen Umfeld (Familie etc.)
• Probleme im Berufsleben (auch Arbeitslosigkeit)
• Schwierigkeiten bei der alltäglichen Lebensbewältigung

 

Mehr zum Thema können Sie in den Presseunterlagen nachlesen:

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