Stärkung der psychischen Gesundheit: Internationale Expert*innen zu Besuch bei pro mente OÖ
25 Expert*innen aus ganz Europa, darunter Ärzt*innen, Sozialarbeiter*innen, Psycholog*innen und Pädagog*innen waren im Rahmen von „EU-PROMENS“ zu Besuch bei pro mente OÖ, um sich über aktuelle Strategien zur Stärkung der psychischen Gesundheit auszutauschen.
Das Programm „EU-PROMENS“ (European PROgramme for Mental health Exchanges, Networking and Skills), welches pro mente OÖ für Österreich koordiniert, hat das Ziel, die Kompetenzen von Gesundheitsfachkräften in Europa im Bereich der psychischen Gesundheit zu stärken und zu verbessern.
Die erste Studienreise 2026 im Rahmen des EU-PROMENS-Austauschprogramms ging vergangene Woche zu Ende. 25 Teilnehmerinnen aus 14 europäischen Ländern besuchten in den letzten zwei Wochen zahlreiche Standorte von pro mente OÖ, pro mente Reha, pro mente Plus sowie weiteren Anbieter*innen in Oberösterreich und Wien.
Abgerundet wurde das Programm durch interessante Fachvorträge und anregende Diskussionen. Die Besucher*innen zeigten sich von der Vielfalt und Qualität der vorgestellten Leistungen sehr beeindruckt.
pro mente OÖ bedankt sich herzlich bei allen Mitarbeitenden, die zum erfolgreichen Gelingen dieser Studienreise beigetragen haben. Im April findet die nächste Besuchsrunde statt, bevor im Juni die sechste und damit letzte Gruppe Österreich besuchen wird.
Wenn Sucht und weitere psychische Erkrankungen gleichzeitig auftreten, entstehen komplexe Herausforderungen für Betroffene und das Versorgungssystem. Die Fachtagung „Dual Disorders“ widmete sich diesem wichtigen Thema und setzte Impulse für eine moderne, vernetzte Behandlung.
Gemeinsam mit Sozial-Landesrat Dr. Christian Dörfel wurde in Braunau das neue vollbetreute Wohnhaus von pro mente Oberösterreich offiziell eröffnet. Die moderne, barrierefreie Einrichtung bietet 20 Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen einen vollbetreuten Wohnplatz und somit ein Zuhause auf Lebenszeit.
strada OÖ ist umgezogen! In der Anastasius-Grün-Straße 26–28 in Linz sind das User*innen-Büro, der strada Laden und das User*innen Café jetzt unter einem Dach.
Die Landespolizeidirektion Oberösterreich und das Institut Suchtprävention der pro mente OÖ erneuern nach über 20 Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit ihre Kooperationsvereinbarung.
Am 8. November 2025 fand an der Johannes Kepler Universität Linz der 59. Linzer Psychiatrische Samstag statt. Über 400 Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, gesellschaftliche Aspekte und Perspektiven zum Thema ADHS zu informieren und auszutauschen.
Am 7. Oktober 2025 lud pro mente OÖ zum Tag der psychischen Gesundheit in den Ursulinenhof Linz. Unter dem Motto „Wie Bewegung unsere Psyche stärkt“ stand die positive Wirkung körperlicher Aktivität auf die seelische Gesundheit im Mittelpunkt.
Mit rund 300 Besucher*innen war die Veranstaltung sehr gut besucht und bot vielfältige Impulse, persönliche Einblicke und wissenschaftlich fundierte Informationen.
pro mente OÖ setzt in enger Zusammenarbeit mit dem Land Oberösterreich ein starkes Zeichen für Inklusion und Selbstbestimmung. Im Rahmen des neuen Ausbauprogramms 2026/27 entstehen weitere 200 Wohnplätze für Menschen mit Beeinträchtigung – der Schwerpunkt liegt auf „passgenauem Wohnen“. Ziel ist, Menschen jene Betreuung zu bieten, die sie individuell benötigen – mit so viel Unterstützung wie nötig und so viel Eigenständigkeit wie möglich.
Jede Woche nehmen sich in Österreich rund 25 Menschen das Leben. Anlässlich des Welttags der Suizidprävention am 10. September richtet die Krisenhilfe OÖ den Fokus auf die mitunter schwer erkennbaren Anzeichen suizidaler Krisen. So unterschiedlich die Hinweise auf Suizidalität sein können, gibt es doch eine Reihe von Warnsignalen. Wer vermutet, jemand könnte suizidale Gedanken oder Absichten hegen, sollte diese Sorge immer zur Sprache bringen. Denn es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass dieses Ansprechen Menschen auf die Idee bringen könnte, sich das Leben zu nehmen – das Gegenteil ist der Fall. Ein offenes Gespräch leistet Erste Hilfe, es kann entlasten, Vertrauen schaffen und Suizide verhindern.
Körperliche Aktivität stärkt nicht nur den Körper, sondern wirkt nachweislich antidepressiv. Regelmäßige Bewegung senkt Stresshormone wie Kortisol, stabilisiert den Stoffwechsel und fördert gute Laune durch Botenstoffe wie Serotonin und Dopamin. Erfahren Sie im Interview mit Prim. Priv.-Doz. Dr. Kurosch Yazdi-Zorn, Vorstandsvorsitzender von pro mente OÖ, warum Bewegung ein zentraler Faktor für psychische Gesundheit ist.
Nach den erfolgreichen Austauschbesuchen bei EU-PROMENS beginnt nun im Herbst ein kostenloses Trainingsprogramm, das darauf abzielt, Wissen und Kompetenzen im Bereich der psychischen Gesundheit europaweit zu stärken.