strada OÖ ist umgezogen! In der Anastasius-Grün-Straße 26–28 in Linz sind das User*innen-Büro, der strada Laden und das User*innen Café jetzt unter einem Dach.
strada OÖ ist die Organisation der Erfahrungsexpert*innen für psychische Gesundheit bei pro mente OÖ. Ziel ist es, die Lebenssituation von Menschen mit psychischer Beeinträchtigung zu verbessern, ihre Stimme zu stärken und Stigmatisierung abzubauen. Als Anlaufstelle für Klient*innen bietet strada OÖ Beratung aus Erfahrungsperspektive an.
Seit kurzem sind in der Anastasius-Grün-Straße 26–28 in Linz das User*innen-Büro, der strada Laden und dasUser*innen-Café an einer Adresse gebündelt. Der neue Standort bietet mehr Platz für Begegnung und Austausch sowie ein größeres Angebot im strada Laden, in dem armutsgefährdete Menschen Dinge des täglichen Bedarfs günstig einkaufen können.
Im bis auf den letzten Platz gefüllten Gemeinderatssaal des Alten Rathauses Linz stand beim Krisentalk 2026 der Krisenhilfe OÖ unter dem Titel „In der Krise Halt geben: Suizidprävention in akuten Ausnahmesituationen“ die Frage im Zentrum, wie Unterstützung gelingt, wenn Menschen in extremen Belastungssituationen keinen Ausweg mehr sehen. Die hohe Nachfrage unterstreicht die Relevanz des Formats, das sich seit 2018 von einer Veranstaltung in kleinem Rahmen zu einem zu einem publikumswirksamen fachlichen Fixpunkt entwickelt hat.
Die helpline.lehre von pro mente OÖ und der Wirtschaftskammer OÖ zieht nach einem Jahr eine positive Bilanz: Rund 220 Einsätze unterstützen Lehrlinge in schwierigen sozialen oder psychischen Situationen. Besonders wirksam ist die Kombination aus Telefonberatung, Begleitung vor Ort und weiterführender Betreuung. Frühzeitige Interventionen halfen, Lehrabbrüche zu vermeiden. Gleichzeitig zeigt sich ein steigender Bedarf, da die psychische Belastung Jugendlicher zunimmt.
Wenn Sucht und weitere psychische Erkrankungen gleichzeitig auftreten, entstehen komplexe Herausforderungen für Betroffene und das Versorgungssystem. Die Fachtagung „Dual Disorders“ widmete sich diesem wichtigen Thema und setzte Impulse für eine moderne, vernetzte Behandlung.
Gemeinsam mit Sozial-Landesrat Dr. Christian Dörfel wurde in Braunau das neue vollbetreute Wohnhaus von pro mente Oberösterreich offiziell eröffnet. Die moderne, barrierefreie Einrichtung bietet 20 Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen einen vollbetreuten Wohnplatz und somit ein Zuhause auf Lebenszeit.
25 Expert*innen aus ganz Europa, darunter Ärzt*innen, Sozialarbeiter*innen, Psycholog*innen und Pädagog*innen waren im Rahmen von „EU-PROMENS“ zu Besuch bei pro mente OÖ, um sich über aktuelle Strategien zur Stärkung der psychischen Gesundheit auszutauschen.
Die Landespolizeidirektion Oberösterreich und das Institut Suchtprävention der pro mente OÖ erneuern nach über 20 Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit ihre Kooperationsvereinbarung.
Am 8. November 2025 fand an der Johannes Kepler Universität Linz der 59. Linzer Psychiatrische Samstag statt. Über 400 Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, gesellschaftliche Aspekte und Perspektiven zum Thema ADHS zu informieren und auszutauschen.
Am 7. Oktober 2025 lud pro mente OÖ zum Tag der psychischen Gesundheit in den Ursulinenhof Linz. Unter dem Motto „Wie Bewegung unsere Psyche stärkt“ stand die positive Wirkung körperlicher Aktivität auf die seelische Gesundheit im Mittelpunkt.
Mit rund 300 Besucher*innen war die Veranstaltung sehr gut besucht und bot vielfältige Impulse, persönliche Einblicke und wissenschaftlich fundierte Informationen.
pro mente OÖ setzt in enger Zusammenarbeit mit dem Land Oberösterreich ein starkes Zeichen für Inklusion und Selbstbestimmung. Im Rahmen des neuen Ausbauprogramms 2026/27 entstehen weitere 200 Wohnplätze für Menschen mit Beeinträchtigung – der Schwerpunkt liegt auf „passgenauem Wohnen“. Ziel ist, Menschen jene Betreuung zu bieten, die sie individuell benötigen – mit so viel Unterstützung wie nötig und so viel Eigenständigkeit wie möglich.
Jede Woche nehmen sich in Österreich rund 25 Menschen das Leben. Anlässlich des Welttags der Suizidprävention am 10. September richtet die Krisenhilfe OÖ den Fokus auf die mitunter schwer erkennbaren Anzeichen suizidaler Krisen. So unterschiedlich die Hinweise auf Suizidalität sein können, gibt es doch eine Reihe von Warnsignalen. Wer vermutet, jemand könnte suizidale Gedanken oder Absichten hegen, sollte diese Sorge immer zur Sprache bringen. Denn es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass dieses Ansprechen Menschen auf die Idee bringen könnte, sich das Leben zu nehmen – das Gegenteil ist der Fall. Ein offenes Gespräch leistet Erste Hilfe, es kann entlasten, Vertrauen schaffen und Suizide verhindern.